Lied vom Alleinsein
Im Takt meines Herzschlags,
fast schon stumm,
singt sich ein Lied in die Welt.
Benennt dich mit 1000 Namen.
Kurze Pausen,
erstickt im Strom der Tränen.
Deine Küsse vergangener Wochen
und Lächeln und Liebe
und voll sein mit dir,
nur dir,
füllt die Strophen.
Doch verglichen mit all der Sehnsucht
Im Inneren eines zerissenen Ichs…
Nur leere Worte.
Nur tote Sätze.
Die große Nacht sieht mich mit
feuchten Augen an,
und stimmt,
nach und nach,
mit ein.
Einsamkeit,
schlimmer als all die gefallenen Worte -
und so verfälscht sich
das ganze Alleinsein
in kaum merkliche Verse,
die dein Gesicht zeichnen.
Ich vermisse dich.
Halte mich,
wie am ersten Tag,
und liebe mich,
bis zum Letzten.
Ohne dich
bin ich nicht.
Und ohne dein Wiederkehren
kann ich nicht werden.
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